Stimmen zum Spiel FC Teutonia 05 – HSV II | 2:1

  • 27. September 2021
  • Deniz Ercin
  • RL Nord
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Nach dem 2:1 Sieg gegen die zweite Mannschaft vom HSV haben wir noch mit unserem Trainer Dietmar Hirsch und Torschütze Kevin Weidlich gesprochen. Alle Stimmen zur Partie lest ihr hier.

Kevin Weidlich über:

…das Spiel: Wir sind gut ins Spiel gekommen, ab der 35. kannst du 1:0 führen, danach wurden wir ein bisschen nachlässig. Es war so ein bisschen ein Hin und Her-Geplätscher, das hat die HSVer stark gemacht. Dann gehen wir in die Kabine, in der Kabine haben wir uns noch mal eingeschworen und meinten „Komm, immerhin sind wir Hausherren, spielen Zuhause und wollen auf jeden Fall die drei Punkte hierbehalten“ und haben, glaube ich, eine besseres Gesicht in der zweiten Halbzeit gezeigt und verdient, in meinen Augen, gewonnen.

…über die Aufstiegsambitionen: So weit sollte man noch nicht denken, der Weg ist noch weit und steinig, aber wir sind hungrig, man merkt das. Wir gucken von Spiel zu Spiel. Jeder ist heiß. Wir haken die Spieler immer relativ schnell ab, was gut ist, glaube ich und bereiten uns auf das nächste Spiel vor. Wie gesagt, Siege tun gut, die schweißen uns zusammen und es kann auf jeden Fall so weitergehen.

…das kommende Spiel gegen Eintracht Norderstedt: Norderstedt ist eine spielstarke Mannschaft, spielen ganz klar Herrenfußball, Männerfußball. Aber wir sind überzeugt von uns, wir haben eine breite Brust und wir wollen auch da die drei Punkte holen.

Dietmar Hirsch über:

…das Spiel: Eigentlich können wir mit der Leistung nicht zufrieden sein. Wir haben eine sehr träge, schwerfällige erste Halbzeit gespielt. Wir haben eins gegen eins Situationen nicht mit 100 Prozent ausgespielt und das Spiel plätscherte so dahin. Ich habe in der Halbzeit gesagt, dass es mir so vorkommt, als wenn das hier ein Testspiel ist und dann haben wir ja auch zweimal gewechselt. Wir wollten halt ein Zeichen setzen, letztendlich sind wir in der Gemeinschaft nicht gut im Spiel gewesen, aber wir haben uns dann halt für zwei Wechsel entschieden, wollten Offensiv ein bisschen mehr Tempo reinbringen und mehr Aggressivität, das hat dann auch ganz gut geklappt. Wir machen dann die Tore. In so einem Spiel, wo es nicht ganz so gut läuft, sind Standardsituationen oder halt Fehler vom Gegner, die müssen ausgenutzt werden. Wir wussten, dass wir bei Standardsituationen gute Chancen haben, da haben wir die Woche auch daraufhin trainiert und die Spieler auch darauf hingewiesen, so sind wir in Führung gegangen. Wir haben auch gesagt, dass der Torwart risikoreich spielt und da ist Mats natürlich super nachgegangen und hat sich endlich mal für seine Top-Leistungen, für seine fleißigen Auftritte belohnt. Und dann haben wir uns natürlich hinten raus wieder so ein bisschen selber in die Bredouille gebracht. Machen ein blödes Foul, kriegen dann einen Freistoß und spielen die Konter selber nicht so gut aus. Man hat aber schon gesehen, dass wir eine reife Mannschaft sind, hinten raus haben wir es dann gut verteidigt. Die letzten 3 bis 4 Minuten flogen ja nur noch lange Bälle rein und ich glaube der Gegner hat, meines Erachtens, nicht eine einzige Torchance gehabt. Wir kriegen halt leider nicht die Null gehalten durch den Freistoß, aber ich glaube sonst haben wir es super verteidigt und nach vorne müssen wir halt ein bisschen effektiver werden, aber das ist dann vielleicht eine Mannschaft, die oben ist, die ein bisschen reifer ist als der Gegner, der belohnt sich dann selber. Mund ab putzen – 2:1.

… die vermehrten Standardtore:  Standards trainieren wir immer, aber wir haben heute und wie auch letzte Woche gegen Lübeck, gegen eine Mannschaft gespielt, die nur im Raum verteidigt und da sind wir natürlich brandgefährlich. Der Gegner hat jetzt auch nicht so viele große Spieler wie wir und das muss sich dann bemerkbar machen. Das gehört halt zum Fußball dazu, das ist ein taktisches Mittel und wenn wir so die Spiele gewinnen, dann ist das gut und die Jungs kriegen noch mehr Selbstvertrauen, weil die wissen dann immer, wenn draußen jemand ist, der die Dinger reinhaut, dass wir immer eine Torchance haben.

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