Stimmen zum Spiel FC Teutonia 05 – 1. FC Phönix Lübeck | 2:2

  • 25. Oktober 2021
  • Deniz Ercin
  • RL Nord
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Nach dem 2:2 gegen den 1. FC Phönix Lübeck haben wir noch mit unserem Co-Trainer Jan-Philipp Rose und mit unserem Sportlichen Leiter Liborio Mazzagatti gesprochen. Alle Stimmen zur Partie findet ihr hier.

Liborio Mazzagatti über:

…die Leistung gegen Phönix Lübeck: Vorweg einmal, interessiert es mich überhaupt nicht, ob wir weiter ungeschlagen bleiben oder nicht.
Die Leistung ist maßgebend und wie schon in den Wochen zuvor, sind wir auch nach dem heutigen Spiel unzufrieden mit unserem Auftritt. Wir verschlafen heute unverständlicherweise die Anfangsphase in beiden Durchgängen. Nach dem Rückstand sind wir optimal zurückgekommen und verdient in Führung gegangen. Aber schon in den letzten Minuten vor der Halbzeit waren wir zu passiv und da konnte man das Unheil schon kommen sehen, was sich mit dem Ausgleich kurz nach der Halbzeit bestätigt hat. Danach waren wir zwar bemüht, aber es hat an Kreativität, Zielstrebigkeit und Durchschlagskraft im letzten Drittel gefehlt.  

…die vier Unentschieden in Folge: Wir bekommen keine Konstanz in unser Spiel. Wir spielen wechselhaft und unbeständig, haben nach Führungen und durch passives Verhalten Punkte liegen lassen. Wir versuchen das Ergebnis zu verwalten und das geht schief und wird mit viel zu einfachen Gegentoren bestraft. Die Gier und der unbändige Wille nach Führungen das Spiel endgültig zu entscheiden, aktive Balleroberungen und Torabschlüsse zu erzielen, fehlt mir derzeit.

…das kommende Spiel gegen Drochtersen/Assel: Drochtersen/Assel ist ein unangenehmer und zweikampfstarker Gegner. Sie stehen defensiv sehr gut und können mit ihren Umschaltmomenten zuschlagen. Da müssen wir aufpassen und die richtige Balance in unser Spiel finden. In Zukunft müssen wir wieder mit der richtigen Einstellung und Mentalität Spiele bestreiten. Wir dürfen uns nicht nur auf unser spielerisches Potential verlassen, erstmal die Grundtugenden wie Kampf, Laufbereitschaft, Aggressivität und Zweikampfstärke verkörpern und auf den Platz bringen. Diese sind unabdingbar, um Spiele zu gewinnen.  

Jan-Philipp Rose über:

…das 2:2 gegen Phönix Lübeck: Es ist natürlich ärgerlich, dass wir heute keine drei Punkte mitnehmen konnten. Wir sind schlecht reingekommen, haben dann das 1:0 durch einen langen Einwurf kassiert, das hat uns so ein bisschen zurückgeworfen. Danach haben wir uns super reingekämpft, haben dann das Spiel gedreht mit 2:1, kamen dann auch besser in Spiel und haben Chancen gehabt. Dann war die Halbzeit, die uns vielleicht nicht so guttat und im Endeffekt dann wieder das frühe Tor nach der Halbzeit bekommen. Danach haben wir immer wieder versucht, hatten aber keine zwingenden Torchancen. Das 2:2 ist ärgerlich, aber damit müssen wir im Endeffekt dann leben.

…die schwierige Anfangsphase des Spiels: Wir würden auch gerne wissen, warum wir uns am Anfang immer so schwertun. Wir hinterfragen auch, woran das liegt. Ist es vielleicht die Anspannung, das sind dann im Endeffekt immer so Sachen, die dann an den Spielern liegen. Daran müssen wir noch mal arbeiten. Vielleicht gibt es dann auch mal von den Spielern aus eine Seite, wo sie sagen, okay, da müssen wir noch mal entgegenwirken, aber ich glaube, dass wir jetzt in den jetzigen Spielen oder auch heute wieder einfach nicht nach der Halbzeit, oder auch am Anfang des Spiels nicht gut reingekommen sind.

…das kommende Spiel gegen Drochtersen/Assel: Wir haben uns natürlich wieder drei Punkte vorgenommen. Wir wollen dann den Gegner auch dominieren, so wie wir es auch gemacht haben, nachdem wir geführt haben. Wir müssen unter der Woche wieder hart arbeiten, werden uns dann taktisch auf Drochtersen/Assel einstellen. Die werden natürlich auch versuchen hoch zu pressen, dafür werden wir eine Analyse machen vor dem Spiel, wie wir es immer machen und dann glaube ich auch, dass wir gegen Drochtersen auch dann wieder drei Punkte holen werden.

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