FC Teutonia 05 – Altona 93 | 5:1

  • 21. November 2021
  • Deniz Ercin
  • RL Nord
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­­1507 Zuschauer sahen in den ersten Spielminuten ein wahres Spektakel. Doch für Aufmerksamkeit sorgten die Fans des FC Teutonia 05 schon vor dem Spiel.

Die Haupttribüne war in ein schwarz-weißes Fahnenmeer getauft worden. Auch der Ultrablock war wie verwandelt: Ein riesiger Banner mit dem Schriftzug: „Ein neuer Sherrif ist im Viertel!“ verdeckte die zahlreichen Teutonia Fans. Zusätzlich flog zahlreich Konfetti und Luftballons durch das Stadion Hoheluft. Dazu kamen im Ultrablock noch einige Rauchtöpfe, die den davorliegenden Strafraum in schwarz-weißen Nebel hüllten.

Genauso viel Spektakel wie auf den Tribünen gab es dann auch auf dem Platz. Nur zwei Minuten dauerte es, bis es das erste mal gefährlich wurde. Geburtstagskind Dino Fazlic zog aus 20 Metern einfach mal ab, doch Jashari konnte den Ball noch klären. 3 Minuten später lief es dann aber anders. Andrijanic setzte sich im Zentrum durch und spielte den Ball im Strafraum auf Istefo. Der legte dann Ball quer und Przondziono musste nur noch einschieben. Schon im Spiel gegen St. Pauli konnte Przondziono nach wenigen Minuten treffen. 3 Minuten später war es dann George Kelbel, der den Ball 23 Meter vor dem Tor bekam. Er sag, dass Jashari zu weit vor seinem Kasten stand und chippte den Ball über diesen zum 2:0 ins Tor. In der 12. Minute wurden die Gäste das erste mal gefährlich. Mahncke wurde geschickt und legte sich den Ball am herausgeeilten Zummack vorbei. Mahncke fühlte sich vor dem leeren Tor zu sicher und wurde von Zummack noch überholt. So bleibt es erstmal beim 2:0. Nur 6 Minuten später wird Zummack wieder umkurvt, diesmal von Dennis Rosin, der schloss ab, aber auf der Linie konnte Weissmann zur Ecke klären. Dann sah man mal wieder etwas von den Kreuzkirchlern. Kelbel schickte Linksverteidiger Besfort Kolgeci auf dem Flügel, der den Ball in den Rückraum zu Fabian Istefo brachte. Mit zwei Kontakten zirkelte dieser den Ball in den Winkel. 3:0 nach einer halben Stunde! Der Drops auf der Hoheluft war gelutscht. Der bis dahin wenig beschäftigte Yannick Zummack durfte sich dann auch noch einmal auszeichnen. Bei einem Freistoß aus 20 Metern von Ohle Wohlers flog Zummack dem Ball hinterher und kratzte diesen aus dem Winkel. 3:0 dann auch der Halbzeitstand!

Lange Zeit passierte in der zweiten Halbzeit nichts, bis zur 72. Minute. Ömer Akyörük schien auf Links ohne Gegenspieler und flankt den Ball ins Zentrum, wo Facklam ohne Bewacher lauerte und zum 4:0 einnickte. Aber auch Altona kam noch zu ihrem Ehrentreffer, Akyol schob zum 4:1 ein. Aber damit war noch nicht Schluss für das Publikum. Nach einem geklärten Kopfball von Tim Weissmann war es der eingewechselte Jeff Volkmer, der zum Abschluss kam und das 5:1 erzielte. Ohne wieder anzupfeifen, beendete Christopher Horn die Partie.

Dietmar Hirsch zeigte sich nach dem Spiel durchaus zufrieden: „Wir haben zwar 5:1 gewonnen, aber wenn unser Torwart gelobt wird, dann kann nicht alles richtig gewesen sein.“ und blickte mit einem Auge schon auf das anstehende Spitzenspiel „Nächste Woche wartet mit Flensburg dann aber wieder ein ganz anderes Kaliber.“

Nach Abpfiff feierten Fans und Mannschaft den Derbysieg! „Die Nummer 1 im Viertel sind wir!“ schallte es noch Minuten nach Abpfiff durch das Stadion“



Tore: 1:0 Gianluca Przondziono (5.), 2:0 George Kelbel (8.), 3:0 Fabian Istefo (27.), 4:0 Mats Facklam (77.), 4:1 Akyol (79.), 5:1 Jeff Volkmer (90.)

Aufstellung Teutonia 05: Zummack, Kolgeci, Coffie, Andrijanic (Matern), Kelbel, Istefo (Avellino), Weissmann, Fazlic, Facklam, Przondziono (Akyörük), Weidlich (Volkmer)

Aufstellung Altona 93: Jashari, Wallenborn, Wachowski (Akyol), Feka, Rosin, Wohlers, Safo-Mensah (Töremis), Monteiro (Lück), Gumpert, Mundhenk, Mahncke (Bombek)

Zuschauer: 1507

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